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Auswirkungen des Trainings...

11
Jul
2009

Ein Monat ist geschafft

von petrah

Ich habe mit dem Genialitätstraining am 2. Juni 2009 angefangen. Anfangs habe ich mein Kernthema in viele Unterthemen aufgeteilt, weil ich glaubte, dass der Oberbegriff nicht reicht. Inzwischen bin ich dazu übergegangen alles wieder im Kernthema zusammen zu fassen. Die Unterteilung führte zu so vielen Überschneidungen und es gehört ja doch alles zusammen.
Während ich mich zu Beginn regelmässig an die Listen erinnern musste, erstelle ich sie jetzt ohne Schwierigkeiten. Die Mäntylä-Listen mache ich lieber hier aus den Seiten hier oder mit Begriffen, die mir andere vorgeben. Irgendwie neigt man doch dazu sich selbst zu überlisten und die Begriffe rauszusuchen, zu denen einem vermeintlich viel einfällt ;-)

Das schriftliche erarbeiten von Lösungen ist leichter als reines Nachdenken und führt viel schneller und effektiver zum Ziel. Beruflich habe ich ABC-Listen immer mal wieder genutzt. Doch jetzt sind sie nicht mehr wegzudenken.

Petra
124x gelesen

16
Jun
2009

3 Monate geschafft

von cwessolleck

Hallo, liebe Geniale,
wie schon mal kurz vermeldet, habe ich es geschafft, drei Monate lang täglich 3-5 Listen zu meinem Kern-Thema und 1 ad-hoc Liste zu machen. Es ging auf und ab in dieser Zeit, das muß man wirklich sagen. In den letzen drei Wochen hatte ich eine Trotzphase und mußte mich regelrecht zwingen, während ich in der Zeit davor meine Listen geschrieben habe, ohne darüber nach zu denken und sehr oft mehr als fünf+1 hatte.
Ich habe einen hohen Zuwachs an Stichworten zu verzeichnen und zwar nicht nur zu meinem Kernthema, sondern in den anderen Fällen, wenn ich Listen zu etwas gemacht habe, wovon ich ein bißchen was weiß. Ich habe mich mit Vielem beschäftigt und über Themen nachgelesen, nur weil ich morgens auf der Suche nach einem ad-hoc Thema darauf gestoßen war. Ich fühle mich frisch und frei im Kopf und die Listen fließen jetzt- wo ich nicht mehr "muß" - frei und ungehindert. Es fällt mir gar nicht mehr schwer, täglich Listen zu machen und die Integration dieser Denk-Technik in meinen Berufsalltag ist nochmals erheblich verbessert worden.
Als: Klasse!!!!!!!!!!!!

Herzliche GRüße aus dem Norden
Christine
67x gelesen

9
Mai
2009

Vorsicht: Listendenken schafft Wissensdurst

von Annegret

Nun sind schon wieder zwei Monate ins Land gezogen und ich weiß nicht, wo die Zeit geblieben ist.
Mein Genialitätstraining ist inzwischen zu meiner zweiten Natur geworden. Neue Listen erstelle ich über den Tag verteilt, ohne dass ich mich dazu zwingen müsste und manchmal kann ich am Abend garnicht mehr nachvollziehen, wieviele Listen es denn nun waren. Ich führe darüber aber auch kein Buch. Sollten es tatsächlich einmal weniger als fünf gewesen sein, was - rein gefühlsmäßig eher selten der Fall ist - so ist das in meinen Augen nicht schlimm. Beim Joggen nimmt man ja auch mal die längere und mal die kürzere Strecke, ohne dass das direkte Auswirkungen auf den Köper haben würde. Ich bin froh, dass es bei mir nun so intuitiv abläuft - letztens habe ich mich dabei erwischt, wie ich mir Begriffe für eine neue Liste vorsagte, ohne dabei das Diktiergerät gestartet zu haben. Diese Liste ist nun im Raum verschwunden - um es mal esoterisch auszudrücken, egal! Die Idee mit dem ABC als Perlenkette von Frau Birkenbihl habe ich übrigens aufgegriffen und mir eine gebastelt. Wer ebenfalls Interesse an einer solchen hat, kann sich gerne bei mir melden.
In meinem Kernthema - immer noch das eLearning, also Internetbasiertes Lernen - bewege ich mich inzwischen auch etwas sicherer. Das man dieses Wissensgebiet mit vielen anderen - nicht PC-Bereichen - verknüpfen kann, erleichtert mir die Sache ungemein. Ich gehöre nun mal zu der sogenannten "Babyboomer"-Generation, die nicht mit dem PC groß geworden ist, sich aber dieses Medium nun aneignen muss.
Wenn mir neue Wissensinhalte zu fremd werden, picke ich mir ein Schlüsselwort heraus und suche - listenmäßig - nach Analogien aus eben diesen anderen Bereichen. Da es sich meist um Anglizismen handelt, schaue ich auch gerne in einem Wörterbuch nach und forsche nach den ursprünglichen Konzepten hinter dem Wort, die dann auf den PC bzw. das Internet übertragen wurden (der Begriff "Blog" ist da nur ein Beispiel). Danach kann mein Gehirn viel besser entscheiden, an welche bereits vorhandenen Wissensfäden das Neue angeknüpft werden kann.
Eine solche Technik hätte mir damals in der Schule sicherlich auch gute Dienste geleistet.
Na, jedenfalls hätte ich nie für möglich gehalten, wie wertvoll das Listendenken für mich werden könnte und möchte es auch eigentlich nicht mehr missen. Der dadurch nebenher entstandene Wissensdurst kann in diesem Leben wahrscheinlich nicht mehr gelöscht werden :-))
Wie sieht es bei Euch aus? Habt Ihr ähnliche Erfahrungen oder ganz andere?
Ich bin gespannt
Liebe Grüße
Annegret
142x gelesen

15
Apr
2009

....... nach 3 Monaten

von Lampe

möchte ich mein Training,
wie den Weg einer Bergwanderung beschreiben,
zu einem Gipfel.
Rhythmus (und nicht Takt) wollte ich einhalten und die Zeiten für Pausen festlegen, doch dann wieder in meinen Rhythmus finden.
Sorgfältig und regelmäßig weiter gehen.

Auf dem Wege wollte ich Minimum:
3 - 5 Listen zu meinen beiden Kernthemen machen
3 und mehr ad hoc Listen, sowie
MÄNTYLÄ 1 x pro Woche
Knickspiel 1 x pro Woche und
Sokrates-Check 3 x pro Woche.

In Mäntylä habe ich mich dabei verliebt und daher mache ich es
fast täglich. Mäntyla schließt mir irgendwie den Kopf auf.....
und ich kann in ihn hineingucken.

Wie beim Bergwandern gibt es Etappen die anstrengend waren,
wenn z.B. das Wetter nicht mitspielt (Arbeit, Haushalt, Beruf,
Familie, etc.) oder ich mich krank fühlte.
Danach wollte ich mich zu lange erholen und das wiederhineinfinden wurde schwer.
Also achte ich darauf, wie wir beim Joggen, nicht in Sauerstoffnot (anaerobe Phase) zu kommen. Ich versuchte stehenzubleiben, den Blick in die Weite schweifen zu lassen und
meinen eigenen "Atem" wieder zu spüren und den Körper dabei aufzuspannen, leicht zu machen.
Auch genügend Schlaf war dann hilfreich.

Es gab Tage mit LEICHTIGKEIT -
und ich weiß so soll es sein "Mensch sein ist leicht
und sobald die Leichtigkeit verloren ging, ich Druck gab, kam ich
auch psychisch in Sauerstoffnot.
Also blieb ich wieder stehen und lasse den Blick in die Ferne schweifen, fange wieder an zu gehen: langsam, leicht, gleichmäßig, um wieder in meinen Rhythmus zu kommen, der mir meine Kopfarbeit leicht sein läßt ----- ein "flow"-Gefühl ?!!

Jedenfalls will ich es wieder erleben.
Vielleicht geht es Euch ja ähnlich.

Einen guten Weg wünscht Euch
LAMPE


PS:
1. Ursprünglich wollte ich jede Woche einen kurzen Blogbericht geben - dies habe ich nicht eingehalten.
2. Außerdem will ich mich noch mit Andrea M. bzgl. meiner/unserer Kernthemen austauschen (doch wie bekommen wir Kontakt?)
145x gelesen

19
Mrz
2009

Mein Journal nach drei Monaten ...

von Philotropher

Ich möchte meine kleinen Erfahrungen schildern, wie es mir ergeht nach nun drei Monaten mit dem Kernthema "Christliche Persönlichkeiten". Eine spannende Beobachtung machte ich vor ein paar Tagen, nach dem Erstellen einer Liste, denn ich verband das assozierte mit anderen Themen, so dass immer seitliche Themen neben dem eigentlichen Assoziationen am Start waren. Dann fiel mir ein Titel ein, der meine ganzen bisherigen Entdeckungen zusammenfasste. Eines hatten alle chritliche Persönlichkeiten gemein, eben die Kleinheit (sich selbst nicht so wichtig zu nehmen u.a.), Diese Kleinheit als Lebensphilosophie formulierte ich zu einem Satz, der nun das WESENtliche enthält.
Ich denke, dass man incidental seine Wahrnehmung für die Welt schärft. Man nimmt die Umwelt viel bewusster wahr und assoziiert alles immer mit dem Kernthema. Geht euch das auch so???
Ich möchte mich auch noch mal bedanken für diese Seite, denn man kann sich aktiv austauschen und das finde ich großartig. Und das Frau Birkenbihl ihre Erfahrungen und Gedanken ebenfalls mitteilt, finde super, denn es kostet ja auch Zeit, neben den vielen anderen Themen, die sie ständig bearbeitet. Also vielen Dank!!!

Liebe Grüße an EUCH
134x gelesen

5
Mrz
2009

Drei Monate durchgehalten

von Annegret

Seit drei Monaten habe ich nun konsequent meine Listen gemacht. Hier ein kleines Resumée:
Am Anfang fiel es mir nicht leicht, mich an die Regelmäßigkeit mit der ich die Listen erstellen muss zu gewöhnen. Immer wieder habe ich mich anfangs regelrecht "aufraffen" müssen, um die notwendige Anzahl an täglichen Listen auch tatsächlich zu erhalten. Meine Kinder waren mir da eine gute Unterstützung. Ich habe sie jeden Tag gebeten, mit mir zusammen zu ihren Schulthemen Stadt-Land-Fluss bzw. das "Ein-Kategorien-Spiel" zu spielen. Damit hatte ich die ad hoc-Listen schon mal abgearbeitet. Schwieriger war es mit den Listen zu meinen Kernthemen. Das Unterbewusstsein kann schon störrisch sein!
Irgendwann kam mir dann folgende Analogie in den Sinn: Wenn ich krank bin und zum Arzt gehe, dann verschreibt er mir in der Regel ein oder mehrere Medikamente, die ich nach Anweisung - Anzahl/Tag, Einnahme vor oder nach dem Essen, usw. - einzunehmen habe. Es leuchtet mir völlig ein, dass, wenn ich wieder gesund werden will, ich mich an diese ärztlichen Anweisungen halten sollte. Und in der Regel klappt beides ohne irgendwelche Schwierigkeiten: ich nehme die Medikamente wie verordnet und werde wieder gesund. Diesen Umstand habe ich nun auf mein Gehirn übertragen. Was, wenn bestimmte Funktionen in meinem Gehirn im Augenblick nicht richtig funktionieren, z.B. das Assoziationsvermögen? Was, wenn das Genialitätstraining das "Antibiotikum" gegen die Verursacher dieser "Störung" wäre? Dann habe ich die Zeit gemessen, die es dauert, ein Medikament aus der Packung zu nehmen, ein Glas aus dem Schrank zu holen, dieses mit Wasser zu füllen und das Medikament mit Wasser einzunehmen. Ihr werdet es ahnen, es waren minimum 90 Sekunden - der Weg zum Medizinschrank und wieder zurück zum Arbeitsplatz zählt natürlich mit!
Von diesem Zeitpunkt an habe ich das Training als ärztliche Therapie betrachtet, die lebenswichtig ist und ab da hat es funktioniert.
Ich erstelle meine Listen - inzwischen sind es minimum 5 bis 8 Stück am Tag - zwar auch am PC aber hauptsächlich mit Hilfe meines Diktiergerätes. Damit ich das ABC immer vor Augen habe, male ich mir täglich eins auf den Unterarm :-)) Jetzt im Winter ist das überhaupt kein Problem, da ich immer langärmlige Kleidung trage. Im Sommer werde ich mir ein klitzekleines ABC für die Hosentasche basteln.
Nun zu den Effekten: Ich merke, wie ich ständig aufmerksamer durch meinen Alltag laufe, da ich immer auf der Suche nach einem ad-hoc-Thema für meine nächste Liste bin. Da ich inzwischen auch den Sokrates-Check immer einbaue, wächst in mir ein unbändiges Bedürfnis nach Wissen bzw. Lernen. Das habe ich in der Schule nie erlebt. Fächer, die mich damals eher angödet haben - Chemie, Mathe, Geschichte - finde ich inzwischen super interessant und würde mich am liebsten stundenlang in sie vertiefen. Ich stelle aber auch fest, dass es mir wesentlich leichter fällt zu assoziieren. Manchmal bin ich selber überrascht, welche Gedanken während Gesprächen in mir auftauchen. Ich würde dem wahrscheinlich nicht allzu große Bedeutung beimessen, wenn ich nicht in den Augen meines Gegenübers auch Verwunderung feststellen würde. Sie merken es also auch!!!! Sie wissen aber wahrscheinlich nicht, was sie die Augenbrauen hochziehen lässt (hihi!).
Inzwischen entsteht in mir eine "Medikamenten-Sucht". Mein Unterbewusstes stellt mir weit häufer als nötig die Frage: Haben wir zu diesem Thema heute schon mal nachgedacht? Und dann quatsche ich mal wieder kurz mit meinem Diktiergerät. Ich glaube, Joggern geht es ähnlich. Ab einem bestimmten Zeitpunkt bekommt man ein schlechtes Gewissen, wenn man mal nicht joggen konnte, auch wenn man das Versäumnis selber nicht verschuldet hat.
Das ist - so würde ich vermuten - auf einen Mangel an Glückshormonen zurückzuführen, die ja sowohl beim Sport, als auch bei denkerischen Prozessen (Probleme lösen) ausgelschüttet werden.

So! Ich hoffe, Ihr könnt meine Gedankengänge nachvollziehen und bestätigen.
Ich wünsche Euch auf jeden Fall die gleiche Erfahrungen
Liebe Grüße
Annegret
284x gelesen

15
Feb
2009

Auswirkungen im Alltag

von Sonnenpünktchen

So, ihr Mitstreiter,

welche Effekte spürt ihr, nach Tagen und Wochen des Genialitätstrainings, im Alltag? Gibt es schon welche? Erzählt mal!

Ich bin seit 15 Tagen wirklich dabei (seit der Plan steht :) ), also noch nicht so lange.
Meine Listen tragen fast immer verschiedene Titel, so dass ich immer wieder neue Facetten des Themas "Deutsch" (als Sprache, als Kultur, als Literatur, als Schreiben, aber auch daran hängende Erinnerungen aus zwei Jahren Unterricht - da lassen sich zahlreiche ABC-Themen finden) aus mir zutagebringe und dabei das ganze Thema immer mehr anzapfbar mache.
Es gibt bei ABC-Listen ja generell den Effekt, dass mir im Alltag die Themen plötzlich begegnen, ich sie also bewusster wahrnehme, wenn sie vorkommen.

Heute hatte ich das Gefühl einer kleinen Steigerung dieses Effektes - in meiner Liste, heute zum Oberthema "Deutsch", tauchten verschiedene Sachen auf:
- aus meinem Inneren neue Erinnerungen ("oooh, Günther Grass kam auch vor, da war dieser Vortrag!" - "Ach, und da war der kleine Hinweis der Lehrerin, dass Brecht auch interessante erotische Gedichte geschrieben hat, nur falls es jemanden interessiert natürlich ;) ...")
- und aus der Beschäftigung mit Literatur in den letzten Tagen diejenigen Sachen, die beim Stöbern Erinnerungen ausgelöst hatten (das war gestern - "Emilia Galotti! Stimmt ja, das hat Lessing auch geschrieben!!")
- wieder mal dieses Gefühl von Interesse, Freude, Begeisterung, aus dem heraus ich das Thema überhaupt gewählt habe - so ein kleines emotionales Überfluten beim Liste-Schreiben.

Sonnenpünktchen

(Bilanz: 15 Tage; 1 Tag ausgesetzt, 2 Tage nicht genug Listen gemacht, 12 Tage fünf und mehr Listen am Tag wie geplant. Tendenz: Gewöhnung tritt schon ein :) )
285x gelesen
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Genial werden mit Birkenbihl

Ein Tagebuch über den Verlauf eines Genialitätstrainings nach Vera F. Birkenbihl

Wichtige Infos für Einsteiger

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Zuletzt aktualisiert: 25. Dezember, 23:56
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